- Geboren:
- 13.11.1904, Köberwitz
- Grablage:
- Kgf-Lager - Jaja Siberien
- Verstorben:
- 25.09.1945,
- Rang:
- Obergefreiter
Josef Kaschny trat 1939 in die Wehrmacht ein und wurde der 1. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 461 in Jauer/Niederschlesien (heute Jawor/Woiwodschaft Niederschlesien, Polen) zugeteilt. Das Bataillon war der 168. Division unterstellt. Im Jahr 1940 erfolgte eine Versetzung zur 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 461. Das Regiment war der 252. Infanterie-Division unterstellt.
Die Division verlegte im Dezember 1939 von Posen/Wartheland (heute Poznań, Woiwodschaft Großpolen/Polen) ins Saarland. Dort sicherte sie im Gebiet am Fluss Blies die Westgrenze. Zu Beginn des Westfeldzugs nach Frankreich blieb die Division auf ihrer Position. Am 14. Juni 1940 durchbrach sie die Befestigungen der Maginot-Linie bei Altweiler/Lothringen (heute Altviller, Departement Moselle, Region Grand Est/Frankreich) und überquerte anschließend den Rhein-Marne-Kanal. Die Division rückte dann über Badenweiler/Lothringen (Lothringen, heute Badonviller, Departement Meurthe-et-Moselle, Region Grand Est/Frankreich) in die Hochvogesen vor. Zum Zeitpunkt der Kapitulation Frankreichs befand sich die Division im Gebiet des Donon in den Vogesen.
Im Juli 1940 wurde die Division nach Ostpolen verlegt. Am 3. September 1940 wurde Josef Kaschny in das Feldlazarett 504 Warschau-Warzsawa verlegt. Anschließend wurde er in das Reserve-Lazarett Troppau-Opava verlegt.
Im Jahr 1941 erfolgte eine Versetzung zur Flugabwehrbatterie – Flak-Batterie 168.
Laut Heimkehrbescheinigung soll Josef Kaschny am 25. September 1945 im Kriegsgefangenenlager Jaja (Sibirien) – UdSSR – verstorben sein.
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