- Geboren:
- 12.09.1905, Köberwitz
- Verstorben:
- ,
- Rang:
- Unteroffizier
Franz Kaschny diente vor dem Krieg (1926–1928) als Kurier bei der Versorgungsrotte Nr. 15 der tschechoslowakischen Armee in Neutitschein.
Am 5. Dezember 1940 wurde er zur 3. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 230 in Brandenburg einberufen. Nach seiner Ausbildung wurde er zur 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 307 versetzt. Das Regiment unterstand der 163. Infanterie-Division.
Im Jahr 1941 nahm er an den Kämpfen in Norwegen nahe dem Polarkreis und ab Juli 1941 in Finnland (Swir) teil.
Im Sommer 1941 wurde er durch Granatsplitter verwundet und in das Lazarett Templin eingeliefert, später wurde er in das Feldlazarett Nr. 1/509 verlegt. Nach seiner Genesung wurde er im Februar 1942 dem Infanterie-Ersatz-Bataillon 397 zugeteilt.
Ab Herbst 1943 diente er in der Kompanie Nr. 12 der Heeres-Sozialfürsorge und später in der 15. Kompanie der Abteilung Nr. 10 der Heeres-Sozialfürsorge (Wachdienst zur Überwachung der Wege und Urlaube der Wehrmacht).
Im September 1944 wurde er im Luftwaffenlazarett 5/XI im dänischen Aarhus hospitalisiert. Nach seiner Entlassung kehrte er zur 163. Infanterie-Division zurück. In der Nähe von Aarhus wurde die Division neu organisiert und in Pommern eingesetzt.
Im März 1945 wurde sie in der Region Stargrad vernichtet. Franz Kaschny geriet in britische Gefangenschaft, aus der er am 1. Oktober 1945 über Prag-Motol entlassen wurde.
Auszeichnungen:
- Verwundetenabzeichen in Schwarz
- Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern
- Finnische Freiheitsmedaille 2. Klasse (Vapaudenristin 2. luoka)
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