- Geboren:
- 13.09.1923, Hultschin
- Verstorben:
- , Stalingrad
- Gefallen:
- Vermisst seit 03.01.1943
- Rang:
- Gefreiter
Richard Jaswetz machte nach der Einberufung zur Wehrmacht im Mai 1942 Rekrutenausbildung in St. Pölten-Niederdonau. Dort wurde er 3. Kompanie (Schreinbstube) des Infanterie-Ersatz-Regiments 462 zugeteilt. Ab Juli 1942 war er als Angehöriger der 13. Kompanie/Grenadier-Regiments 268 an der Ostfront. Das Regiment war der 113. Infanterie-Division unterstellt und kämpfte im Raum Kiew und Charkow.
Dann folgte der Schnellauf über Belgorod zum Don und Wolga. Dort wurde die Division in Stalingrad eingeschlossen und ging mit der ganzen 6. Armee unter. Sein letzter Brief stammt vom 3. Januar 1943, seitdem galt er als Vermisst.
Nach den uns vorliegenden Informationen ist Richard Jaswetz vermisst.
Fast 75 Jahre nach dem Ende der erbitterten Kämpfe um Stalingrad haben Tausende Familien in Deutschland noch immer keinen Hinweis über den Verbleib ihrer Angehörigen, deren Spuren sich 1942/43 zwischen Don und Wolga verloren haben. Um diesen dennoch einen Ort des persönlichen Gedenkens zu schaffen, hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Personalien der Stalingrad – Vermissten auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Rossoschka bei Wolgograd (Informationen zu diesem Friedhof hier) dokumentiert. Auf 107 Granitwürfeln mit einer Kantenlänge von 1,50 Metern und einer Höhe von 1,35 Metern sind in alphabetischer Reihenfolge 103 234 Namen eingraviert.
Der Name des Obengenannten ist auf dem Rossoschka Würfel 36 Platte 12 verzeichnet.
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