- Geboren:
- 27.02.1920, Deutsch Krawarn
- Verstorben:
- 05.06.2001, Erding
- Rang:
- Unteroffizier
Max Jarosch trat am 1. Oktober 1940 in Görlitz/Sachsen (heute Görlitz-D-Zgorzelec-PL) in die Wehrmacht ein und diente in der Infanterie-Nachrichten-Ersatzkompanie 62. Dort absolvierte er eine Ausbildung zum Funker. Anschließend wurde er zum Nachrichtenzug des motorisierten Infanterieregiments 30 (Nachrichtenzug Infanterie.Regiment (mot.) 30) versetzt, das der 18. Infanterie-Division unterstand. Mit diesem Regiment kämpfte Max von Beginn des Feldzugs an an der Ostfront. Am 5. Dezember 1941 wurde er im nördlichen Abschnitt der Ostfront im Raum Tichwin (Of Leningrad) verwundet.
Er wurde bis zum 23. Dezember 1941 in einem Lazarett behandelt. Anschließend diente Max in der Marschkompanie des Grenadier- und Ausbildungsbataillons – 2. Marschkompanie Grenadier-Ersatz u. Ausbildungs-Bataillon(mot.) 30. Am 28.09.1944 wurde er zum Panzergrenadierregiment – II./Panzer-Grenadier-Regiment(mot.) 30 – versetzt. Sein letzter Einsatzort war die Festung Danzing/Westpreußen (heute Gdańsk, Polen), wo er in der Nachrichtenabteilung des Hauptquartiers des Armeekorps – Korps-Nachrichten-Abteilung Stellv. Generalkommando XX. Armeekorps – diente. Hier geriet er offenbar auch in russische Gefangenschaft. Zunächst war er in einem Gefangenenlager auf der Halbinsel Hela (heute Hel, Polen) inhaftiert und wurde dann in ein Gefangenenlager in Minsk/Belarus verlegt, aus dem er erst am 10.04.1949 freigelassen wurde. Nach seiner Freilassung lebte er in Erding/Bayern (Bayern).
† 05.06.2001 Erding
Auszeichnungen:
- EK-1.Klasse
- EK-2.Klasse
- Infanterie-Sturmabzeichen
- Winterschlacht-Medaille 1941-42
- Verwundeten-Abzeichen in Schwarz
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