- Geboren:
- 15.12.1916, Kauthen
- Verstorben:
- 04.08.1994,
- Rang:
- Gefreiter
Alois Max Jarosch trat im Sommer 1941 in die Wehrmacht ein. Laut einem Bericht vom 5. August 1941 wurde er der 1. Kompanie des Landesschützen-Bataillons 569 zugeteilt. Das Bataillon war am 1. Januar 1941 in Jäschkendorf/Niederschlesien (heute Polkowice/Woiwodschaft Niederschlesien/Polen) aufgestellt und der Division z.b.V. 408 unterstellt.
Zum Zeitpunkt von Alois’ Eintritt in die Wehrmacht war das Bataillon bereits nach Sagan/Niederschlesien (heute Žagaň/Woiwodschaft Lubošké/Polen) verlegt worden. Laut einem Bericht vom November 1941 wurde er zu einer Kompanie des Landesschützen-Bataillons 569 in Breslau/Niederschlesien (heute Breslau, Woiwodschaft Niederschlesien/Polen) versetzt. Ab dem 20. Oktober 1941 unterstand das Bataillon dem Transport-Begleit-Regiment Breslau. Ab dem 1. September 1942 war es dem Transport-Begleit-Regiment Ukraine unterstellt. Das Bataillon wurde in der Region Kowel (heute Wolhynien/Ukraine) stationiert.
Am 10. März 1943 wurde das Landesschützen-Bataillon 569 in Transport-Sicherungs-Bataillon 569 umbenannt und ab dem 21. Februar 1944 dem Transport-Sicherungs-Regiment Paris unterstellt. Das Bataillon war im Großraum Paris/Frankreich stationiert. Laut einem Bericht vom 7. Februar 1945 wurde Alois zum Stab der Heeresbau-Pionierbrigade II (Stab II Heeres-Bau-Pionier-Brigade 153) versetzt.
Nach Kriegsende wurde es in Oberschlesien stationiert und der 17. Armee unterstellt. Diese Armee kämpfte bis Kriegsende in Schlesien. Zu ihrem Einsatzgebiet gehörte auch die Verteidigung von Breslau/Neiderschlesien (heute Woiwodschaft Wrocław/Niederschlesien/Polen). Nach Kriegsende geriet Alois im Altsteingebirge in russische Gefangenschaft.
† 04.08.1994
Quelle: Deutsche Dienstelle WASt, SOkA Opava.
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