- Geboren:
- 24.12.1922, Kauthen
- Verstorben:
- , Kolchose 1,2 km südostw. Gruschino/Ukraine
- Gefallen:
- 22.04.1942
- Rang:
- Schütze
Leo Hudeczek wurde 1924 mit seinen Eltern unfreiwillig nach Borutin/Oberschlesien (heute Borucin, Woiwodschaft Schlesien/Polen) deportiert, da sein Vater ein sogenannter Optant war und die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft nicht annehmen wollte. Nach etwa vier Jahren zog er nach Seidenberg/Niederschlesien (heute Zawidów, Woiwodschaft Niederschlesien/Polen).
Ende 1941 trat er in die Wehrmacht ein. Er wurde der Schützenersatzkompanie 452 (1. Schützen-Ersatzkompanie) in Pfalsburg/Lothringen (Lothringen) zugeteilt. Die Kompanie unterstand dem Infanterie-Ersatzbataillon 452. Dieses Bataillon war der Division 148 unterstellt. Nach der Ausbildung wurde sie der 2. Kompanie des Infanterieregiments 226 zugeteilt. Das Regiment unterstand der Infanteriedivision 79. Die Division war zu dieser Zeit innerhalb der Heeresgruppe Süd südlich von Belgorod bei Golowino (Obergebiet Belgorod/Russland) und im Gebiet um Charkow (Obergebiet Charkow/Ukraine) in Stellungskämpfen im Grabenkrieg eingesetzt.
Am 22.04.1942 fiel Leo in der Kolchose, 1200 m südöstlich des Dorfes Grušine (Obergebiet Charkow/Ukraine) (er wurde von einer Granate am Kopf und Bauch getroffen). Er ist an seinem ursprünglichen Ort im Dorf Grušine (Region Charkiw/Ukraine) begraben.
Leo Hudeczek konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Charkiw war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.
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