Hruby Rudolf

Geboren:
01.09.1926, Petershofen
Rang:
SS-Schütze

Rudolf Hruby meldete sich 1944 freiwillig zu der Elitetruppe, den Waffen SS. Er kämpfte danach an der Ostfront. Im Frühjahr 1945 bei Frankfurt/Oder entfernte er sich von seiner Truppe und flüchtete nach Hause.

„Ich war so erschöpft und hungrig, mein Gewehr schleppte ziehend auf dem Boden. Als ich die Buben von HJ in Graben sah sagte ich zu ihnen: Jungs, geh doch nach Hause, der Russe wird euch alle umbringen. Aber sie erwiderten: Nein, wir müssen unsere Heimat verteidigen! Ich winkte nur ab und murmelte für mich auf Tschechisch: Ach ihr Armen Buben, ihr werdet draufgehen“.

Rudolf Hruby wurde in Tschechien aufgegriffen und in einen KZ-Lager gebracht aus dem er erst 1948 entlassen wurde.

Fehlen Informationen oder falsche Daten?

Kontaktiere uns

Informationen für Familienmitglieder

Falls Sie Ihren Angehörigen auf unserem Web nicht gefunden haben, schicken Sie uns, bitte, die Angaben durch dieses Formular:

Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemaliger WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Bearbeitungsdauer betrifft ungefähr 18 Monate.

http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Dienstorte/Berlin-Reinickendorf/berlin-reinickendorf.html

Bundesarchiv, Abteilung PA
Eichborndamm 179
D-13403 Berlin
Tel.: +49 (030) 41904 440
Fax: +49 (030) 41904-100
Web: www.bundesarchiv.de