Hollesch Bruno

Geboren:
06.08.1928, Groß Hoschütz

Bruno Hollesch wurde im Mai 1944 einberufen. Ab 01.06.1944 absolvierte er Ausbildung zum Richtschütze bei der schwere-Flak-Baterrie 227/III in Odertal O.S. Kurz nach der Ausbildung kam die Batterie zum Einsatz und es wurden 4 Abschüsse während einer Bomberangriffs erzielt. Nach 3 – Monatigem Einsatz bekamensie RAD-Uniformen und neue Sturmgewehre MP 44. Mit einer neu-aufgestellte Infanterie-Einheit wurden sie im Raum Berlin verlegt. Bei der Stadt Eisenach/Thüringen kamen sie in US-Gefangenschaft. Er war im Kgf-Lager in Jüterborg und später in Frankreich, wo sie lange Zeit ohne Verpflegung ausharren mussten. Dort traf er seinen Jugendfreund Johann Stoschek aus Klein Hoschütz. Im Juni 1945 wurden sie entlassen und mit LKW kamen nach Deutschland. Da sie keine Nachrichten aus der Heimat besaßen, etschiedeten sich zuerst in Deutschland zu bleiben. Fast ein Jahr lebten sie bei den Bauern in Hünfeld-Sargenzell/Hessen. Im Frühjahr 1946 überschritten sie illegal die Grenze und kamen mit dem Zug bis nach Komarov bei Troppau. Von hier aus marschierten sie, trotz Beschuß durch tschechische Milizen, bis nach Hause.

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Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Bearbeitungsdauer dauert ungefähr 18 Monate.

http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Dienstorte/Berlin-Reinickendorf/berlin-reinickendorf.html

Bundesarchiv, Abteilung PA
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