Hluchnik Hubert

Geboren:
23.05.1922, Sandau
Rang:
Unteroffizier

Hubert Hluchnik wurde im Februar 1941 zum RAD (Reichsarbeitsdienst) nach Neudorf bei Oppeln einberufen. Im Oktober 1941 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und zum Kradmelder ausgebildet. Im Frühjahr kam er zum 103. Schützen-Regiment, das der 14. Panzer-Division unterstellt war. Am 5. Juli wurde das Regiment auf Panzer-Grenadier-Regiment 103 umbenannt. Ab November wurde die Einheit im Rahmen der 6. Armee bei Stalingrad eingesetzt. Dort wurde er verwundet (Splitter) und in einen Lazarett abtransportiert. Das Regiment wurde inzwischen mit der ganzen Armee eingekesselt und vernichtet.

Nach seiner Genesung kam er zur neu-aufgestellen 14. Panzer-Division, die im Kurland-Kessel kämpfte. Nach der Kapitulation, wurde er von den Russen an die Tschechische Kommision ausgeliefert. In Tschechien wurde er in das Arbeitslager Kurim bei Brünn gebracht, wo er als Arbeitssklave bis 1946 arbeitete. Erst dann wurde er entlassen und kam nach Hause.

Auszeichnungen: EK 2. Klasse

Verwundeten-Abzeichen in Schwarz

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Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Bearbeitungsdauer dauert ungefähr 18 Monate.

http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Dienstorte/Berlin-Reinickendorf/berlin-reinickendorf.html

Bundesarchiv, Abteilung PA
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