- Geboren:
- 25.01.1914, Schreibersdorf
- Verstorben:
- , Königsberg/Ostpreußen
- Gefallen:
- Vermisst seit 13.03.1945
- Rang:
- Grenadier
- Residenz:
- Schreibersdorf, Jeßnitz
- Heeresgattung:
- Heer
- Truppengattung:
- Infanterie
Josef Hartmann lebte in Jeßnitz/Sachsen-Anhalt, bevor er zur Wehrmacht eingezogen wurde. Er trat in Blankenburg/Sachsen-Anhalt in die Wehrmacht ein und wurde der Stammkompanie des Grenadier-Ersatzbataillons 467 zugeteilt. Das Bataillon unterstand der Division 471.
Anschließend wurde er zur 6. Kompanie des Grenadier-Regiments 413 versetzt. Dieses Regiment war der Infanteriedivision 206 unterstellt. Die Division war ab Januar 1942 als Teil der Heeresgruppe Mitte an der Ostfront in Russland nordwestlich von Rschew (Gebiet Twer) in schwere Grabenkämpfe verwickelt. Im März 1943 wurde die Division in das Gebiet nördlich von Belyj (Gebiet Twer/Russland) verlegt. Anschließend kam sie in die Gegend um Demidow (Gebiet Smolensk/Russland). Ende 1943 zog sich die Division auf Verteidigungsstellungen bei Witebsk (Gebiet Witebsk/Belarus) zurück.
Am 7. Januar 1944 wurde Josef in der Nähe des Dorfes Skinderowka – 10 km südöstlich von Witebsk – schwer verletzt. Er wurde von Granatsplittern am linken Oberschenkel und an der linken Hand getroffen. Nach Erstversorgung im Verbandszentrum Hauptverbandplatz wurde er in ein Feldlazarett gebracht. Anfang Januar 1945 kehrte er aus dem Urlaub zu seiner Einheit zurück.
Die letzte Nachricht von Josef erreichte uns am 13.03.1945 aus Königsberg/Ostpreußen (heute Kaliningrad, Russland), das damals von russischen Truppen umzingelt war. Seitdem gilt Josef als vermisst.
Geschwister: Bruno Hartmann 1911, Georg Hartmann 1908, Johann Hartmann 1910, Oswald Hartmann 1920, Richard Hartmann 1917
Auszeichnungen:
- Verwundeten-Abzeichen in Schwarz
(Eltern: Johann Hartmann, Ehefraua: Dorothea)

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