Hahn Josef 22

Geboren:
24.03.1922, Deutsch Krawarn
Grablage:
Kriegsgräberstätte in Bartosze
Verstorben:
,  Piekutowo/Polen
Gefallen:
09.10.1944
Rang:
Obergefreiter

Josef Hahn trat am 16. April 1942 in die Wehrmacht ein. Er wurde der Motorradkompanie des Schützenersatzbataillons 55 (3. Kompanie Kraftrad-Schützen-Ersatz-Bataillon) in Hirschberg in Riesenbirge/Niederschlesien (heute Jelenia Góra, Polen) zugeteilt. Laut einem Bericht vom 16. November 1942 wurde er der Marschkompanie desselben Bataillons zugeteilt. Dieses Bataillon unterstand der 5. Panzerdivision. Mit dieser Einheit war er an der Ostfront im Gebiet Rschew-Twer in Russland innerhalb der Heeresgruppe Mitte eingesetzt.

Laut einem Bericht vom 30.11.1942 wurde er zur (schweren) Motorradkompanie des Schützenbataillons 5.(schwere) Kompanie Kraftrad-Schützen-Bataillon 38 versetzt. Dieses Bataillon unterstand der 18. Infanterie-Division und kämpfte im Rahmen der Heeresgruppe „Nord“ im Raum Tichwin-Leningrad.

Im Februar 1943 wurde Josef krankheitsbedingt (möglicherweise Erfrierungen) ins Hinterland verlegt, wo er laut einem Bericht vom 17.04.1943 der Genesungskompanie der Panzerjäger-Ersatz- und Ausbildungsabteilung 8 in Oppeln/Oberschlesien (heute Opole, Polen) zugeteilt wurde.

Nach seiner Genesung wurde er laut einem Bericht vom 24.05.1943 der Marschkompanie der Panzerjäger des Ersatz- und Ausbildungsbataillons 8 zugeteilt. Laut einem Bericht vom 12.06.1943 wurde Josef erneut versetzt, diesmal zur 5. Kompanie der Panzeraufklärungsabteilung 118, und kehrte an die Ostfront zurück. Diese Abteilung unterstand der Panzergrenadierdivision 18 und kämpfte zu dieser Zeit in der Heeresgruppe Mitte im Gebiet Jelnja-Smolensk/Russland.

Anfang Dezember 1943 wurde Josef in der Nähe von Newel-Pskow/Russland durch einen Granatsplitter an der rechten Schulter verwundet. Er wurde in das Lazarett in Stenzyca/Generalgouvernement (heute Woiwodschaft Stenzyca-Lublin, Polen) verlegt, wo er vom 9. bis 14. Dezember 1943 blieb. Anschließend wurde er in das Lazarett in Muskau/Sachsen verlegt, wo er vom 17. Dezember 1943 bis zum 28. Januar 1944 behandelt wurde.

Nach seiner Genesung kehrte er zu seiner Einheit zurück, wo er sich Berichten zufolge noch im Mai 1944 befand. Danach erfolgte seine letzte Versetzung zur Panzergrenadier-Schwadron der Schweren Kavallerie-Division (motorisiert) – Panzer-Grenadier-Schwadron-schwere Kavallerie-Abteilung (motorisiert) 3.

Am 9. Oktober 1944 fiel Josef in der Nähe des Dorfes Piekutowo/Generalgouvernement (heute Woiwodschaft Podlachien, Polen).

Josef Hahn ruht auf der Kriegsgräberstätte in Bartosze .

Endgrablage: Block 6 Reihe 17 Grab 841

Auszeichnungen:

  • EK 2. Klasse
  • Infanterie-Sturmabzeichen
  • Winterschlacht-Medaille 1941
  • Verwundeten-Abzeichen in Schwarz

Quelle: Deutsche Dienstelle WASt, Volksbund

Fehlen Informationen oder falsche Daten?

Kontaktiere uns

Informationen für Familienmitglieder

Falls Sie Ihren Angehörigen auf diesem Web nicht gefunden haben, schicken Sie uns, bitte, die Angaben zu. Kontakte finden Sie auf dieser Seite. Besuchen Sie auch die Seite: Was benötigen wir?.

Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Die Bearbeitung dauert ungefähr 36 Monate und kostet cca 16 €. Projekt Hultschiner Soldaten kann in dieser Hinsicht den Familienangehörige hilfreich sein.

Bundesarchiv, Abteilung PA
Am Borsigturm 130
D-13507 Berlin
Tel.: +49 (030) 18 7770-1158
Fax: +49 (030) 18 7770-1825
Web: www.bundesarchiv.de