- Geboren:
- 31.01.1911, Deutsch Krawarn
- Grablage:
- Woronesch/Russland
- Verstorben:
- , Woronesch/Russland
- Gefallen:
- 17.07.1942
- Rang:
- Gefreiter
- Orden:
- Infanterie-Sturmabzeichen
- Residenz:
- Deutsch Krawarn
- Heeresgattung:
- Heer
- Truppengattung:
- Infanterie
- Geschwister:
- Max Hahn 1908
Johann Hahn war Bauingenieur und Architekt. Er diente in der 11. Kompanie des Infanterieregiments 442. Dieses Regiment war der 168. Infanteriedivision unterstellt. Die Division nahm ab Mai 1940 am Frankreichfeldzug teil. Südlich von Saarbrücken/Saarland durchbrach sie die Maginot-Linie zwischen Holving und Saaralebe/Lothringen (Lothringen, heute Sarralbe, Département Moselle, Region Grand Est/Frankreich). Anschließend überquerte sie den Rhein-Marne-Kanal und stieß weiter in die Vogesen zum Mont Donon vor. Am Ende des Feldzugs befand sie sich in Hormmarting/Lothringen (Lothringen, heute Département Moselle, Region Grand Est/Frankreich). Ende Juni 1940 verlegte die Division ins Generalgouvernement (heute Polen).
Anfang Juni 1941 verlegte die Division an die Ostgrenze zum Dorf Hrubieszow/Generalgouvernement (heute Woiwodschaft Lublin/Polen). Nach Kriegsbeginn mit Russland im Juni 1941 rückte die Division als Teil der Heeresgruppe Süd in Richtung Schytomyr (Of Schytomyr/Ukraine) und Kiew (Of Kiew/Ukraine) vor. Am 1. September 1941 befand sich die Division westlich von Kiew und nahm an der Einkesselung russischer Truppen im Kiewer Kessel teil. Dabei gerieten 600.000 russische Soldaten in Gefangenschaft. Anfang Oktober 1941 stand die Division in der Nähe der Stadt Pryluki (Of Tschernihiw/Ukraine) und rückte anschließend ostwärts durch die Stadt Romny (Of Sumy/Ukraine) vor.
Am 1. November 1941 rückte die Division nach Charkow (Of Charkow/Ukraine) und am 1. Dezember 1941 nach Belgorod (Of Belgorod/Russland) vor. Die Division verblieb bis Juli 1942 in diesem Gebiet bei Prochorowka. Anschließend rückte sie nach Woronesch (Of Woronesch/Russland) vor.
Am 17. Juli 1942 fiel Johann während der Kämpfe bei Woronesch.
Johann Hahn wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Woronesh – Russland
Auszeichnungen:
- Infanterie-Sturmabzeichen
(Eltern: Anton Hahn * 12.10.1874 † 11.08.1928 und Rosalia Gold * 18.09.1876, Ehefrau: Ruth Hadamczik * 04.01.1918)



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