- Geboren:
- 22.10.1906, Odersch
- Verstorben:
- 03.04.1985,
- Rang:
- Stabsgefreiter
- Residenz:
- Odersch
- Heeresgattung:
- Heer
- Truppengattung:
- Artillerie
Josef Godowsky leistete seinen Wehrdienst in der tschechoslowakischen Armee von 1928 bis 1930 ab. Er diente in der 2. Batterie des 303. Artillerieregiments in Opava. Am 10. April 1940 trat er in die Wehrmacht ein. Er wurde der Batterie der motorisierten Ersatzeinheit für schwere Artillerie – 3. Batterie schwere-Artillerie-Ersatz-Abteilung (mot.) 54 in Glogau/Niederschlesien (heute Glogów, Woiwodschaft Niederschlesien/Polen) – zugeteilt. Kurz darauf wurde er innerhalb der Einheit zur Batterie – 2. Batterie schwere-Artillerie-Ersatz-Abteilung (mot.) 54 – versetzt. Beide Einheiten unterstanden der Division 158. Später wurde er zur Batterie der motorisierten Ersatzeinheit für schwere Artillerie – 5. Kf. Die Batterie schwere-Artillerie-Ersatz-Abteilung (mot.) 59 wurde nach Frankfurt an der Oder/Brandenburg verlegt. Diese Einheit unterstand der Division 158.
Nach Abschluss seiner Ausbildung wurde er zur Batterie der schweren Artillerieeinheit – der 3. Batterie der schweren Artillerie-Abteilung 816 – versetzt. Diese Artillerieeinheit wurde am 6. Mai 1940 mit drei Batterien zu je drei 22-cm-Mörsern aufgestellt. Am 24. Juli 1940 wurde die Einheit nach Frankreich verlegt und der 1. Armee innerhalb der Heeresgruppe D unterstellt. Mitte November 1940 erkrankte Josef an einer Ohrenentzündung und wurde vom 21. November bis zum 17. Dezember 1940 im Feldlazarett der 2./Sanitätskompanie 187 in Frankreich behandelt. Am 23. März 1941 wurde die Einheit von Frankreich an das Generalgouvernement (heute Polen) verlegt. Nach Kriegsbeginn mit Russland am 22. Juni 1941 wurde sie an die Ostfront verlegt und der Panzergruppe 3. Panzergruppe innerhalb der Heeresgruppe Mitte unterstellt. Ihr Vorstoß führte sie Richtung Moskau. Nach der Wintergegenoffensive bei Moskau am 6. Dezember 1941 zog sich die Einheit nach Rschew (Gebiet Twer/Russland) zurück.
Josef verblieb bis Anfang Januar 1943 an der Ostfront. Anschließend wurde er zum Stab der Eisenbahn-Pionier-Ausbildungs-Bataillon 5 in Straßburg (Elsass, heute Straßburg, Region Grand Est/Frankreich) versetzt. Das Bataillon war der Division 405 unterstellt. Am 10. April 1943 fusionierte es mit dem Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 5 zum Eisenbahn-Pionier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 5, das ab Juni 1943 der Division 433 unterstellt war.
Ende Februar 1944 erkrankte Josef an einer Blut- und Kreislauferkrankung. Vom 29. Februar bis zum 26. März 1944 wurde er im Kriegslazarett 928 behandelt. Vom 6. bis zum 8. September 1944 wurde er wegen derselben Krankheit erneut im Reservelazarett in Ibbenbrüren/Nordrhein-Westfalen behandelt. Anschließend 12.09.-30.11.1944 im Landeskrankenhaus Deutsch Krawarn/Oberschlesien (Oberschlesien, heute Kravaře), das dem Reservekrankenhaus Troppau/Sudetenland (Sudetenland, heute Opava) unterstand. Am 01.03.1945 wurde Josef zur Militärbahn-Betriebsabteilung – Eisenbahn-Betribs-Kompanie 203 – versetzt. Die Gesellschaft betrieb damals Militärtransporte im Umkreis von Budweis/Böhmen und Mähren (Protektorat Böhmen und Mähren, heute České Budějovice/ČR).
† 03.04.1985
(Ehefrau: Hedwig Lewak)
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