- Geboren:
- 09.10.1904, Hultschin
- Grablage:
- Kriegsgräberstätte in Wienrode, Gemeindefriedhof
- Verstorben:
- , Wienrode
- Gefallen:
- 18.4.1945
- Rang:
- Obergefreiter
- Residenz:
- Hultschin
- Heeresgattung:
- Heer
Eduard Goday (Godaj) trat im Herbst 1942 in die Wehrmacht ein. Er wurde der 2. Kompanie Kraftfahr-Ersatz-Abteilung 8 in Metz/Lothringen (Lothringen, heute Metz, Département Moselle, Region Grand Est/Frankreich) zugeteilt. Am 1. Oktober 1942 wurde diese Einheit in eine Kraftfahr-Ersatz- und eine Kraftfahr-Ausbildungseinheit aufgeteilt. Eduard wurde der 2. Kompanie Kraftfahr-Ausbildungs-Abteilung 8 zugeteilt. Beide Einheiten unterstanden der Division 178. Am 10. Oktober 1942 wurden beide Einheiten nach Glogau/Niederschlesien (Niederschlesien, heute Glogów, Woiwodschaft Niederschlesien/Polen) verlegt.
Am 31. Oktober 1942 wurde Eduard zur 2. Kompanie Nachschub-Bataillon (mot.) 612 versetzt. Dieses Nachschubbataillon unterstand direkt der 1. Panzerarmee. Zum Zeitpunkt von Eduards Ankunft war die Panzerarmee im Kaukasus im Einsatz. Es gelang ihr nicht mehr, zum Kaspischen Meer durchzubrechen und die Ölfelder bei Baku einzunehmen. Am 18. November 1942 erreichte die Offensive der Panzerarmee ihren Höhepunkt und war praktisch beendet. Im Winter 1942/43 wurde dem Nachschubbataillon eine georgische Kompanie zugeteilt. In der zweiten Dezemberhälfte 1942 wurde aufgrund der Lage in Stalingrad, wo die 6. Armee eingekesselt war, der Rückzug aus dem Kaukasus in den Kuban befohlen. Im Januar 1943 erfolgte der Rückzug der Panzerarmee über Rostow am Don in die Ostukraine. Im Frühjahr 1943 war die Lage an der gesamten Ostfront stabil. Im Sommer 1943, als die russischen Truppen in der Schlacht um Kursk in die Offensive gingen, griffen sie die Verteidigungsstellungen der 1. Panzerarmee an, die nicht an der Schlacht um Kursk teilgenommen hatte. Nach schweren Kämpfen, die von Juli bis August 1943 andauerten, zog sich die erschöpfte 1. Panzerarmee über den Dnepr zurück. Am 16. September 1943 wurde Eduard in eine andere Kompanie des Bataillons versetzt – in die 4. Kompanie Nachschub-Bataillon (K) 612. Auch nach dem Rückzug der Armee über den Dnepr hielt der russische Angriff an. Die russischen Truppen überquerten den Dnepr und eroberten Kiew. Die Panzerarmee bezog daraufhin eine Verteidigungsstellung bei Dnipropetrowsk (Oblast Dnipropetrowsk/Ukraine).
Ende 1943 wurde das Nachschub-Bataillon 612 aus der Panzerarmee herausgelöst. Gegen Kriegsende wurde es der 5. Panzer-armee unterstellt und nahm an den Abwehrkämpfen in den Ardennen und der Eifel teil. Im April 1945 wurde die Armee im Ruhrgebiet eingekesselt. Teile der Einheiten, darunter auch das Nachschub-Batallion 612 , konnten bis in den Harz durchbrechen.
Dort, am 18. April 1945, ist Eduard während der Abwehrkämpfe bei Wienrode/Sachsen-Anhalt gefallen.
Eduard Goday wurde auf dem Waldfriedhof in Wernigerode, wo er gefallen ist mit noch zwei Kameraden beigesetzt.
Er ruht auf der Kriegsgräberstätte in Wienrode, Gemeindefriedhof
Endgrablage: 1295/96, Reihe 13R
Grablage laut Kamerad Aussage
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