- Geboren:
- 15.10.1916, Deutsch Krawarn
- Verstorben:
- 03.08.1967, Kravaře
- Rang:
- Unteroffizier
- Residenz:
- Deutsch Krawarn
- Heeresgattung:
- Luftwaffe
- Truppengattung:
- Infanterie
Franz Ferenz trat am 17. Juli 1939 in Magdeburg/Sachsen-Anhalt in die Luftwaffe ein. Er wurde der 4. Ausbildungs-Kompanie des Flieger-Ausbildungs-Regiments 21 – zugeteilt. Das Regiment unterstand dem Luftgau-Kommando IV in Dresden/Sachsen und anschließend der Luftflotte 3. Im Januar 1940 wurde das Regiment nach Dęblin-Irena/Generalgouvernement (heute Woiwodschaft Lublin/Polen) verlegt. Franz diente anschließend in Posen/Warteland (heute Poznań, Woiwodschaft Großpolen/Polen).
Im September 1942 wurde er der 12. Kompanie der Luftwaffen-Feld-Division 7 zugeteilt. Es handelte sich um eine schwere Kompanie (ausgerüstet mit schweren Maschinengewehren, Mörsern und Panzerabwehrwaffen). Die Kompanie unterstand der 7. Luftwaffen-Feld-Division. Die Division wurde im September 1942 im Truppenübungsplatz Groß-Born/Pommern (Pommern, heute Borne Sulinowo, Westpommern/Polen) aufgestellt und im November 1942 an die Ostfront verlegt.
Die eintreffenden Einheiten der Division wurden umgehend von ihren Zügen getrennt und dem Kommando der neu aufgestellten Armee Hollidt innerhalb der Heeresgruppe Don unterstellt. Die Aufgabe der Armee bestand darin, die sowjetischen Panzerverbände zurückzuschlagen, die die 6. Armee bei Stalingrad von Westen her einkesselten. Die Division wurde an den Fluss Tschir (Oblast Rostow/Russland) verlegt. Hier lieferte sich die Division bis Januar 1943 schwere Verteidigungskämpfe. Nachdem sie die Verteidigungslinie am Fluss durchbrochen hatte, musste sie sich bei strengem Frost und unter ständigen Angriffen durch Morosowsk und Tacinskaja (beide im Gebiet Rostow/Russland) nach Westen zurückziehen. Während dieser Rückzugskämpfe erlitt die Division katastrophale Verluste. Die meisten ihrer Regimenter wurden vernichtet oder eingekesselt.
Franz wurde am 9. Januar 1943 während des Rückzugs schwer verwundet. Er wurde von Granatsplittern während eines Mörserbeschusses getroffen. Nach einer Erstversorgung im Haupt-Verband-Platz im Dorf Tjapkin (Gebiet Rostow/Russland) wurde er in das Reserve-Laratett I in Krakau/Generalgouvernement (Woiwodschaft Kleinpolen/Polen) gebracht, wo ihm das linke Bein unterhalb des Knies amputiert wurde. Am 01.03.1943 wurde er in das Reservelazarett in Glatz/Niederschlesien (heute Woiwodschaft Niederschlesien/Polen) verlegt. Am 27.05.1943 wurde er in das Reserve Lazarett Troppau/Sudetenland (Sudetenland, heute Tschechische Republik) verlegt. Im August 1944 wurde er aus der Armee entlassen.
† 03.08.1967
Abzeichen:
- KVK mit Schwertern
- Verwundeten-Abzeichen in Schwarz
- Medaille zur Erinnerung am 13. März 1938
(Eltern: Franz Ferenz * 27.01.1872 und Marie Richter * 18.11.1885, Ehefrau: Hedwig Urbisch * 08.10.1922)


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