- Geboren:
- 11.08.1899, Klein Hoschütz
- Grablage:
- Baranowitschi/Belarus
- Verstorben:
- 23.10.1943, Baranowitschi-Lida/Belarus
- Rang:
- Obergefreiter
- Residenz:
- Klein Hochütz; Klingebeutel; Waldenburg-Dittersbach
- Heeresgattung:
- Heer
Paul Drastik (Drastig) lebte später in Klingenbeutel (heute Pusté Jakartice). Bereits im Ersten Weltkrieg meldete er sich freiwillig zur Kaiserlichen Wehrmacht und wurde am 11. August 1918 leicht verwundet. Vor dem Krieg lebte er in Waldenburg-Dittersbach/Niederschlesien (heute Dzietrzychów, Woiwodschaft Niederschlesien/Polen).
Er trat in die Wehrmacht ein und wurde der 11. Kompanie des Infanterie-Regiments 350 zugeteilt. Nach Kriegsbeginn mit Russland wurde dieses Regiment der Sicherungsdivision 221 unterstellt. Im Juni 1941 verlegte das Regiment nach Belarus, wo es als Sicherungstruppe im Gebiet um Gomel (Orakel Gomel/Belarus), Starodub (Orakel Brjansk/Russland) und Tschernigow (Orakel Tschernihiw/Ukraine) eingesetzt wurde. Das Regiment nahm auch an Operationen gegen Partisanen teil.
1942 wurde Paul zu einer Kompanie des Landesschützen-Bataillons 558, einem Bataillon von Landschützen, versetzt. Dieses Bataillon wurde am 1. Februar 1942 in Oberschlesien aufgestellt und diente als Sicherungstruppe im ehemaligen Ostpolen (heute Belarus).
Am 23. Oktober 1943 fiel Paul auf der Straße zwischen Baranowitschi und Lida (heute Oblast Brest/Belarus) im Kampf mit Partisanen.
Er ist auf dem Heldenfriedhof in Baranowitschi (Olast Brest/Belarus) begraben.
Er wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Baranowitschi – Belarus
(Eltern: Franz Drastik und Friedericke Luczny)
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