Czerny Franz

Geboren:
24.08.1904, Stolzmütz O.S.
Verstorben:
10.09.1975, 

Franz Czerny wurde in Stolzmütz geboren. Er wurde August 1940 einberufen und kam zur 3./Landesschützen-Batailon 8. Lt. Meldung vom 01.11.1944 war er Angehöriger der 3./Landesschützen-Bataillon z.b.V. 580. Zuletzt diente er in der 2./Sicherungs-Bataillon 1026. Das Bataillon wurde in Ungarn eingesetzt.

Er war ein leidenschaftlicher Hundezüchter des deutschen Schäferhundes. In 1934 schenkte er den den Welpen dem Führer Adolf Hitler. Dieser gab ihm den Name „Blondi“ und wurde seinen beliebten Hund. „Blondie“ blieb treu an seiner seite bis zum Hitlers Tod am 30.04.1945.

Eine Zeichnung von „Blondie“ mit Hitlers Autogramm ist noch heute im Czernys Familienbesitz.

Die Geschichte mit der Blondie

Nur den wenigsten durfte bekannt sein, dass der Schäferhund „Blondie“ aus Stammzucht des, damals im oberschlesischen Raum bekannten Hundezüchters Franz Czerny aus Deutsch Krawarn gewesen war.
Wie es dazu kam?
Sein Vater Franz Czerny, gebürtig aus Biele Brzezy (Swoboda)/OS zog 1902 nach Deutsch Krawarn (Hultschiner Ländchen), wo er Katharina Rinka heiratete.

Aus der Ehe ging der erste Sohn Franz Czerny, geb. 24.8.1904 her. Dieser widmete sich schon bald leidenschäftlich der Hundezucht, explizit der Rasse Deutscher Schäferhund“. Diese Rasse wurde erst seit 1899 planmäßig gezüchtet.

In den 30. Jahren war schon Franz Czerny und seine Schäferhunde schon Begriff für ausgezeichnete Ware.
So kam es, dass bei einer Durchreise im Oberschlesien der damalige Reichsleiter der NSDAP Martin Bormann vorbei kam. Er äußerte eine große Interesse an eine Welpin, die er als Geschenk übergeben wollte.

Auf die Frage Czernys, an wen denn sollte das Geschenk gehen, kam die Antwort: An den Führer persönlich.

Franz Czerny widmete nun die Welpin als kostenloses Geschenk dem A.H..
Nach der Übergabe in Berlin fragte der Führer, wie und woher? Durch die helle Fell-Farbe, gab ihr den Namen „Blondie“.
So kam es, daß später A.H. eine von ihm angefertigte Zeichnung von „Blondie“, versehen mit seinem Autogramm mit Danksagung an Franz Czerny geschickt hat. Diese ist noch heute im Familienbesitz aufbewahrt.

Er überlebte den Krieg und verstarb am 10.9.1975.
Allerdings. nach dem Krieg schenkte er einen Schäferhund aus seiner Zucht auch dem damaligen tschechoslowakischen Präsidenten E. Benesch. Irgendwie mußte er in dieser unruhiger Region überleben.

 

 

Fotos:

Eine von A.H. angefertigte Zeichnung von „Blondie“ mit seinem Autogramm

Franz Czerny

 

 

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