Burdzik Alois

Geboren:
10.04.1916, Ludgerstal
Verstorben:
Rang:
Stabsgefreiter
Residenz:
Petershofen
Heeresgattung:
Luftwaffe

Alois Burdzik wurde in Ludgerstal geboren, lebte aber in Petershofen, Nr. 362. Am 20.07.1939 trat er in die Luftwaffe ein. Er wurde dem Fliegerausbildungsregiment 71 (1. Kompanie) in Sorau (heute Żary, Woiwodschaft Luboš/Polen) zugeteilt. Am 20.09.1939 wurde er zur 5. Kompanie Waffenmeisterschule in Halle an der Saale/Sachsen-Anhalt versetzt, wo er bis zum 16.12.1939 diente.

Nach erfolgreichem Abschluss der Schule, wo er Waffenmeister wurde, wurde er am 17.12.1939 zur Fliegerhorst-Kompanie des Fliegerhorsts in Finsterwalde/Brandenburg versetzt. Er diente dort bis zum 26.02.1940. Am 27.02.1940 wurde er zur Einsatzkompanie des Bombergeschwaders – 1.F.B.K./Kampf-Geschwader 2 in Glinsheim am Rhein/Hessen (Hessen) versetzt, wo er sich sehr kurz aufhielt und am 04.03.1940 erneut zur Einsatzkompanie des Bombergeschwaders – 8.F.B.K./Kampf-Geschwader 27 „Boelcke“ versetzt wurde, wo er als Bodenpersonal (Waffentechniker) diente. Dieses Bombergeschwader war mit Flugzeugen des Typs Heinkel He-111 bewaffnet. Ab dem 09.04.1940 wurde ein Teil des Bombergeschwaders, in dem Alois diente, im Rahmen der Operation „Weserübung“ (Besetzung Dänemarks und Norwegens) eingesetzt, als das Bombergeschwader die Landung und Besetzung der Küstenfestungen Oslo und Trondheim aus der Luft unterstützte. Es leistete auch Luftunterstützung bei der Besetzung von Bergen. Ab dem 11.06.1940 sicherte es den norwegischen Luftraum. Ab dem 25.06.1940 war das Bombergeschwader in der Luftschlacht um England im Einsatz, die bis zum 31.10.1940 andauerte.

Nach Beginn des Krieges mit Russland kämpfte das Geschwader ab dem 22.06.1941 gegen die russische Luftwaffe im Küstengebiet des Arktischen Ozeans. Vom 16.11.1941 bis zum 26.07.1942 operierte es gegen die russische Luftwaffe im Raum Murmansk. Vom 27.07.1942 bis zum 14.10.1942 war es für Luftoperationen in Finnland im Einsatz. Und ab dem 15.10.1942 sicherte es den norwegischen Luftraum.

Am 10.01.1943 wurde Alois zum 108. Festungswachtkorps (QU) versetzt, das der 20. Gebirgsarmee in Lappland-Finnland unterstand, wo es an der arktischen Front in Stellungskämpfe verwickelt war. Ab Dezember 1944 kämpfte es nicht nur gegen die russische Armee, sondern auch gegen die inzwischen zu Feinden gewordenen Finnen.

Am 30.04.1945 wurde Alois zuletzt zum motorisierten Festungswachtkorps (mot.) versetzt. Am 08.05.1945 kapitulierte die 20. Gebirgsarmee vor britischen Truppen.

Auszeichnungen:

  • Winterschlacht-Medaille 1941-42
  • Laplandschild

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