Boczek Ernst

Geboren:
19.11.1921, Sandau
Grablage:
Heldenfriedhof Petrowskoje/Russland
Verstorben:
25.11.1942 ,  Praniki/Russland
Rang:
Obergefreiter
Orden:
Verwundeten-Abzeichen in Schwarz
Residenz:
Sandau
Heeresgattung:
Luftwaffe
Geschwister:
Walter Boczek 1924

Ernst Boczek wurde Mai 1939 einberufen und kam zur Luftwaffe. Nach der Ausbildung war er bei der Fallschirmtruppe – Luftlande-Sturm-Regiment.

Mit seiner Einheit, der 11./Sturm-Regiment nahm er an der Luftlandung auf Kreta im Mai 1941 teil. Am 20.5.1941, kurz nach dem Absprung wurde er bei Malemes verwundet (Durchschuß rechtes Ellenbogengelenk). Durch die starke Abwehr und das teilweise Absetzen in die getarnten britischen Stellungen hinein hatte das ganze Regiment bereite während der Landung schwere Verluste. Am 27.5.1941 wurde er mit Flugzeug zum Kriegslazarett mot. 1/591 Saloniki gebracht. Bis 1942 lag er im Reserve-Lazarett XXIIa Wien. Zurück bei seiner Einheit kam er nun zum Einsatz an der Ostfront. Nach ihrer Rückkehr aus Kreta wurde das Regiment wieder personell und Materiell aufgefrischt. Doch noch während der Auffrischung wurde das Regiment als „Feuerwehr“ an die Ostfront nach Rußland verlegt. Dabei wurden die Bataillone aus dem Regimentsverband herausgelöst und anderen Einheiten unterstellt. Der Regimentsstab sowie das verstärkte I. Bataillon verlegten im Luftmarsch und per Bahn im Dezember 1941 in den Raum Wjasma im Mittelabschnitt der Ostfront. Dort übernahm der Regiments-Kommandeur die Führung der aus rasch zusammengestellten Infanterie-, SS- und Luftwaffen-Einheiten gebildete „Kampfgruppe Meindl“.
Am 2.2.1942 leicht verwundet bei Sobakino – H.V.Pl., SAnitätskompanie 1/6 Pleschki (Granatsplitter Stirn). Nach Genesung kam er zur 3./Sturm-Regiment 1. Danach wurde er zum Fallschirmjäger-Regiment 4 versetzt. Das Regiment unterlag der 7. Flieger-Division. Einsatz im Raum Vitebsk.
Todesursache: Artillerie-Geschoß Brust und Kopf.

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