Bobrzik Karl

Geboren:
23.01.1916, Markersdorf
Grablage:
03.04.2006
Rang:
Obergefreiter
Residenz:
Markersdorf

Karl Bobrzik bekam 1938 Einberufung zur tschech. Armee. In 1939 ging er nach Deutschland zum RAD (ab 30.08.1939, 6 Monate) und dann zur Wehrmacht. Er diente als Bau-Pionier in Frankreich und Russland. Nach dem Krieg wurde er in das KZ-Lager Brünn gebracht. Sie alle sollten nach Russland transportiert werden. In Ungarn sprang er mit noch zwei Kameraden (ein Schlesier und ein Deutsche) aus dem Zug. Bei der Flucht durch Ungarn und Slowakei sagten sie zu dem Deutschen, er solle nicht reden, sie werden es schon richten. Trotzdem wurden sie von den Slowaken erwischt und ins Gefängnis gesteckt. Der deutsche Kamerad wurde abgeführt und sie sahen ihn nie wieder. Karl wurde nach Odessa gebracht und 1946 an die Tschechen ausgeliefert. In dem berüchtigten Lager in Prag-Motol wurde er schwer misshandelt. Karl kehrte erst im Herbst 1946 nach Hause.

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