Arbter Max

Geboren:
15.09.1912, Deutsch Krawarn
Grablage:
Kriegsgräberstätte in Smolensk-Nishnjaja Dubrowinka
Verstorben:
Tschaburi/Russland
Gefallen:
26.08.1941
Rang:
Gefreiter
Residenz:
Deutsch Krawarn, Düsseldorf
Heeresgattung:
Heer
Truppengattung:
Infanterie

Max Heinrich Arbter lebte später in Düsseldorf/Nordrhein-Westfalen. Er trat der 3. Schützen-Ersatzkompanie 84 bei, die dem Infanterie-Ersatzbataillon 84 unterstand. Das Bataillon war in Cosel/Oberschlesien (heute Kędzierzyn-Koźle, Woiwodschaft Oppeln/Polen) stationiert. Bis 1940 war das Bataillon der Division 168 und anschließend der Division 148 unterstellt. Am 15. Dezember 1940 wurde das Bataillon nach Metz/Lothringen (heute Metz, Département Moselle, Region Grand Est/Frankreich) verlegt.

Später wurde Max zur 3. Kompanie des Infanterieregiments 84 versetzt. Das Regiment unterstand der 8. Infanteriedivision „Schlesische Division“. Nach Kriegsende in Frankreich und Waffenstillstandsverkündung diente die Division als Sicherungstruppe in Rouen (Département Seine-Maritime, Normandie/Frankreich). Im Frühjahr 1941 wurde sie nach Ostpreußen verlegt. Im Juni 1941 nahm die Division als Teil der Heeresgruppe Mitte am Ostfeldzug teil. Sie rückte über Suwałki (heute Woiwodschaft Podlachien/Polen), Grodno (Oblast Hrodna/Weißrussland) und die Beresina bis nach Smolensk (Oblast Smolensk/Russland) vor.

Am 26. Juli 1941, während des Vormarsches auf Smolensk, fiel Max in der Nähe des Dorfes Chabury, 30 km westlich von Smolensk (Oblast Smolensk/Russland). Er verlor bei einer Minenexplosion sein gesamtes rechtes Bein und starb noch am Ort des Geschehens. Zunächst wurde er nördlich der Straße Orscha–Smolensk, etwa 200 m westlich von Chabury (Oblast Smolensk/Russland), beerdigt. Am 8. Juni 1943 wurden Max’ sterbliche Überreste auf einen von der Wehrmacht in Smolensk (Oblast Smolensk/Russland) angelegten Waldfriedhof überführt. Das heutige Smolensk gehört zur Region Nischnjaja Dubrowinka (Oblast Smolensk/Russland). Der Friedhof wurde von 1997 bis 2002 renoviert.

Heute ruht auf der Kriegsgräberstätte in Smolensk-Nishnjaja Dubrowinka/Russland.

Endgrablage: auf diesem Friedhof (ursprüngliche Grabstelle A/10/2)

(Eltern: Alfred Arbter *13.03.1886 und Anna Wrana* 23.08.1888, Ehefrau: Julianna Rottger-Düsseldorf)

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