Klassek, Josef

geboren: 02.12.1922
Dienstgrad: Unteroffizier
aus: DEUTSCH-KRAWARN

Josef Franz Klassek kam 1940 zu RAD. Im Frühjahr 1941 wurde er einberufen und ging nach Metz/Frankreich zur 4. MG Kompanie/Infanterie-Ersatz-Bataillon 164. Im Sommer 1941 wurde er nach Königsbrück auf den dortigen Truppenübungsplatz versetzt. Im April 1941 kam er als Angehöriger zu der 8./Infanterie-Regiment 535, unterstellt der 384. Infanterie-Division an die Ostfront. Als seine Einheit vor Stalingrad stand, bekam er Urlaub. Nach seiner Rückkehr war schon die Division eingekesselt. In Dnjepropetrovsk bekam er neuen Marschbefehl nach Frankreich. Dort wurde eine neue 384. I.D. aufgestellt. Er absolvierte inzwischen einen Unteroffizierlehrgang. Im Winter 1943 ging er mit seiner Division erneut nach Russland. Sie wurde in dem Südabschnitt im Raum Kriwoi Rog eingesetzt. Er gehörte nun der 6./Grenadier-Regiment 535. Im Juli 1944 wurde er bei einem Panzerangriff in der Nähe von Jassy/Bessarabien durch eine Panzergranate am rechten Fuß verwundet. Am Ufer des Flusses Pruth wurde er am 24.08.1944 gefangen genommen und nach Tiraspol, in einen Lager gebracht. Dort erkrankte er schwer an Malaria, Ruhr und Flecktyphus. Nach 3 Monaten im Lazarett wurde er entlassen und als Dolmetscher bei Arbeitskommando eingesetzt. Im Mai 1945 kam er in den Lager Charkow und im Oktober 1945 wurde er schließlich nach Hause entlassen.

† 28.04.2014

Auszeichnungen:

  • Infanterie-Sturmabzeichen in Silber
  • EK 2. Klasse
  • Verwundetenabzeichen in Schwarz

 
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